Bayerische Staatszeitung; Haus- & Gebäudetechnik

Einbruchsrisiko erheblich reduziert

Eine Alarmanlage, bei der Handwerksarbeiten nicht erforderlich sind

6. März 2009: Einbrüche sind ein aktuelles Thema, rund die Hälfte aller Delikte passieren in privaten Wohnungen oder Häusern. Einbruchschutz ist deshalb wichtig, das weiß eigentlich jeder. Aber Leichtsinn und Vorurteile machen es Einbrechern oft zu leicht. Warum haben hierzulande nur wenige Objekte eine Alarmanlage? Weil herkömmliche Alarmsysteme teuer sind, umfangreiche und lästige Handwerksarbeiten erfordern sowie kompliziert zu bedienen sind.

Abgesehen vom materiellen Schaden leiden die Opfer danach oft unter Ängsten, die sie jahrelang belasten können. Es ist schon etwas kurzsichtig, wenn man ein Haus für eine viertel Million Euro sein eigen nennt, aber die Investition für eine Alarmanlage scheut. Sinnvoll ist die Kombination einer Alarmanlage mit einem Mindestmaß an mechanischer Sicherung, das zeigt eine einfache Überlegung: Da die meisten Einbrüche nur auf Beobachtungen des Objekts basieren, wissen Einbrecher vorher nicht, ob sie eine lohnende Beute erwartet.

Die Wahrscheinlichkeit sinkt aber um bis zu 85 Prozent, dass sich bei unbekannter Beute und einer Alarmanlage Einbrecher weiterhin für das Haus oder die Wohnung interessieren, wenn ein lautstarker Sirenenalarm ertönt und die mechanische Sicherung einen schnellen Zutritt verhindert.  

Eine unkomplizierte Lösung verspricht der Hersteller Senotronic Alarm. Das Besondere daran ist das Plug & Go-Prinzip. Handwerksarbeiten sind nicht erforderlich. Diese Alarmanlage ist so klein wie ein DVD-Player und kostet rund 2000 Euro. An einem beliebigen Platz in einem Objekt aufgestellt gewährleistet die Alarmanlage eine komplette Rundum-Überwachung aller Türen und Fenster vom Keller bis zum Dach, auch über mehrere Stockwerke. 

Sensoren an Fenstern und Türen werden nicht benötigt. Ihr Funktionsprinzip basiert auf dem pneumatischen Grundsatz, wonach die Luftschwingung in dem zu sichernden Objekt gemessen wird. Die Anlage wird durch Fachberater aufgestellt und auf ein Objekt eingestellt. Das dauert nicht länger als ein bis zwei Stunden. Vorteilhaft ist es, wenn innenliegende Türen einen Spalt geöffnet sind, damit die Luftverbindung gewährleistet ist. Sollte es nötig sein kann das System zusätzlich mit Bewegungsmeldern und Magnetkontakten kombiniert werden. Umfangreiches optionales Zubehör wie beispielsweise Rauchmelder runden das Programm ab. Empfindsame Menschen finden es besonders vorteilhaft, dass die Anlage elektrosmogfrei ist. Selbst bei Scharfstellung können sich Bewohner und Haustiere frei bewegen.

 

Zum Kundenservice gehört es dazu, dass Kaufinteressierte vor dem Kauf das Sicherheitskonzept in den eigenen vier Wänden unverbindlich testen können. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen bewirkt die Alarmanlage einen lautstarken abschreckenden Sirenenalarm bereits bei einem Einbruchsversuch, noch bevor dieser erfolgreich ist, also wenn begonnen wird ein Fenster oder eine Türe auszuhebeln. Der Zeitpunkt der Abschreckung des Einbrechers ist wesentlich früher und somit auch effizienter, weil Einbrecher ihr Vorhaben in der Regel aufgeben, da diese die Alarmweiterleitung an Einsatzkräfte fürchten, was auf Wunsch per Telefonwählgerät problemlos möglich ist. Die Geräte sind nach Europäischen Normen (EN/IEC 60950/EN 61000-6-2-3/EN 50130-4) durch ein international anerkanntes Institut zertifiziert. > BSZ