Fragen & Antworten - Einbruch

 Wenn Sie keine Sicherheitsfenster gemäß Widerstandsklassen haben oder wenn Sie keine Aushebelsicherungen installiert haben, dann ist ein Fenster in 10 bis 20 Sekunden geöffnet.
 
Das Augenmerk der Hausbesitzer und in der Folge der Fensterhersteller ist eher auf Wärmedämmung als auf das Vorbeugen gegen Einbruch gerichtet. Meist sind die Komponenten Fensterbeschläge, Schrauben etc. nicht besonders stabil ausgelegt. Türen haben meist keine Mauerverankerung und oft sind die Schlösser schon seit Jahren in Betrieb und entsprechen nicht dem neuesten Stand der Technik.
 
Insbesondere bei Holzfenstern kann man durch einfaches Durchbohren bei den Fenstergriffen (mit einem lautlosen Handbohrer) völlig geräuschlos in ein Objekt eindringen. Es empfiehlt sich zumindest abschließbare oder Fenstergriffe mit Druckknöpfen zu verwenden.

Durch mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen. Gegen Einbrecher können Sie nur erfolgreich sein, wenn die mechanischen Sicherungen nicht sofort nachgeben und gleichzeitig ein Alarm erfolgt, bevor der Täter es geschafft hat, einzudringen. Dann können Sie mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, dass der Täter erfolgreich gestört wurde. Denn ein Einbruch muß aus der Sicht des Einbrechers rasch erfolgen (maximal ein bis 2 Minuten, um ein Fenster oder eine Türe zu öffnen) und sollte möglichst ohne Aufsehen und Lärm erfolgen. Der größte Teil der Einbrecher wird den Einbruchsversuch abbrechen, wenn es mit Schwierigkeiten und Lärm verbunden ist. Und das ist Ihre Chance: es dem Täterschwer zu machen und frühzeitig in die Flucht zu schlagen.

Sie sind mit Ihrer Meinung nicht allein. Denn Fakt ist, dass Alarmanlagen im deutschsprachigen Raum im Vergleich zu anderen Ländern (noch) wenig verbreitet sind. Bei Ihnen wurde noch nie eingebrochen? Sie meinen, dass Sie gut versichert sind, eingebrochen wird ohnehin nur bei anderen und überhaupt - bei Ihnen sei nichts zu holen. Und außerdem kommt ein Einbrecher ohnehin immer rein und Alarmanlagen sind kompliziert, teuer und bescheren einem viele Fehlalarme? Es ist sinnvoll, eine verlässliche und unkomplizierte Alarmanlage anzuschaffen. Die Verletzung der eigenen Privatsphäre und die Unannehmlichkeiten, die mit einem Einbruch verbunden sind, können sehr belasten. Die Verwüstung, der Vandalismus, der Diebstahl, die Spurensicherung, die Wiederherstellung der Schäden, die Verhandlungen mit den Versicherungen - alles das kostet Zeit, Geld und jede Menge Nerven. Da ist es doch vernünftig mit einer Alarmanlage vorzubeugen: Mit wenig Aufwand erreichen Sie eine umfangreiche Sicherheit und können sich nicht vorwerfen, im Vorfeld nichts unternommen zu haben. Einbrecher haben immer Saison und die Einbrüche nehmen eher zu als ab.

  1. Es ertönt eine sehr lautstarke Innensirene für ca. 3 Minuten
  2. Je nach Zubehör ertönt eine lautstarke Sirene im Außenbereich für ca. 3 Minuten
  3. Je nach Zubehör übermittelt ein angeschlossenes Telefonwählgerät die Alarmmeldung an die von Ihnen eingegebenen Telefonnummer/n
  4. Nach erfolgtem Alarm bleibt die Anlage für einen neuerlichen Einbruchsversuch weiterhin scharf.

Die häufigste Einbruchsmethode ist das Aushebeln von Fenstern und Türen mit einem Schraubendreher oder Brecheisen. Wenn der Täter beginnt zu hebeln und die Fenster und Türen noch genügend Widerstand bieten, ertönt bereits der lautstarke Innen- und Außenalarm, obwohl das Fenster oder die Türe noch nicht geöffnet wurden. Der Zeitpunkt der Alarmierung ist somit früher als bei herkömmlichen Alarmanlagen und die Abschreckung höchst effizient. Die Täter brechen in der Regel den Einbruch ab, weil sie nicht wissen, ob der Sirenenlärm gehört wird und ob nicht Einsatzkräfte zum Tatort kommen. Da sie noch nicht in Ihr Objekt eingedrungen sind, kommt es weniger häufig zu Vandalismus und Diebstahl, als wenn sie bereits eingedrungen sind und der Alarm anschließend ausgelöst wird.

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich eine Muschel ans Ohr halten. Dann hören Sie ein Rauschen. Und so ein Rauschen ist meßbar. Je größer die Muschel, umso tiefer ist das Rauschen und für das menschliche Gehör nicht mehr erfaßbar, da es sich im Infraschall-Bereich abspielt. Auch ein Haus oder eine Wohnung weist so ein Rauschen auf. Wenn man durch Gewaltanwendung bei einem Einbruch eine Türe oder ein Fenster aushebelt oder einschlägt, dann verändert sich dieses zuvor beschriebene Rauschen in einer ganz bestimmten Impulsfolge.
 
Das System misst vollautomatisch mit hochempfindlichen Sensoren einbruchstypische Veränderung der Luftschwingung im Bereich von 0,1 bis 50 Herz. Genauer gesagt sind es zusammenhängende Parameter, die sich aus Luftschwingung, Luftvolumen und Luftdruck zusammensetzen. Die ermittelten Werte werden registriert, wobei permanent überprüft wird, ob sich Abweichungen oder Veränderungen ergeben. Veränderungen ergeben sich ganz zwangsläufig immer dann, wenn von außen versucht wird gewaltsam in den Sicherungsbereich einzudringen (Fenster einschlagen, Türen oder Fenster aushebeln). In diesem Fall wird verlässlich Alarm ausgelöst. Gewitter, Flugzeuge oder Vogelschlag an Fensterscheiben verursachen keinen Alarm.