Schutz gegen EinbrecherDüsseldorf. Wer sich mit einer Alarmanlage gegen Einbrecher schützen will, muss dazu nicht aufwenig Sensoren an Türen und Fenstern installieren und über ein Netzwerk verknüpfen. Die Anlage der Firma Glatech, die so groß ist wie eine Satellitenempfänger, wird eingeschaltet, mit zwei Knöpfen kurz justiert und schon ist sie aktiv. Die Anlage reagiert auf plötzliche Änderungen des Luftdrucks, also beispielsweise wenn Einbrecher eine Tür aufhebeln oder eine Scheibe einschlagen. Dann ertönt ein Signalhorn mit einer solchen Lautstärke, dass Einbrecher in die Flucht geschlagen werden.
Die Empfindlichkeit mit der die Anlage auf Veränderungen der Luftschwingung reagiert, kann individuell eingestellt werden, so dass Hausbewohner oder Haustiere keinen Fehlalarm auslösen, wenn die Anlage eingeschaltet ist.
Das System kann bis zu 600-Quadratmeter-große Häuser überwachen, vorausgesetzt: Alle Zimmertüren sind einen Spalt weit geöffnet, damit sich die Druckwelle, die bei einem Einbruch entsteht, ausbreiten kann.
Gekippte Fenster sind jedoch nicht geschützt und können lautstarken Ärger verursachen, wenn sie bei starkem Wind zuschlagen und so einen Alarm auslösen. Das rund 2000-Euro-teure Gerät funktioniert auch, wennn der Strom gekappt wird oder ausfällt. Dann schaltet es automatisch um auf Batteriebetrieb. Als Extra wird ein Funkmodul angeboten, mit dem die Anlage von außen ausgeschaltet werden kann. Zudem gibt es ein Modul, das bei einem Einbruch den Alarm über das Mobilfunk- bzw. Festnetz weiterleitet. hsn