Was ist ein "pneumatisches" Alarmsystem?

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich eine Muschel ans Ohr halten. Dann hören Sie ein Rauschen. Und so ein Rauschen ist meßbar. Je größer die Muschel, umso tiefer ist das Rauschen und für das menschliche Gehör nicht mehr erfaßbar, da es sich im Infraschall-Bereich abspielt. Auch ein Haus oder eine Wohnung weist so ein Rauschen auf. Wenn man durch Gewaltanwendung bei einem Einbruch eine Türe oder ein Fenster aushebelt oder einschlägt, dann verändert sich dieses zuvor beschriebene Rauschen in einer ganz bestimmten Impulsfolge.
 
Das System misst vollautomatisch mit hochempfindlichen Sensoren einbruchstypische Veränderung der Luftschwingung im Bereich von 0,1 bis 50 Herz. Genauer gesagt sind es zusammenhängende Parameter, die sich aus Luftschwingung, Luftvolumen und Luftdruck zusammensetzen. Die ermittelten Werte werden registriert, wobei permanent überprüft wird, ob sich Abweichungen oder Veränderungen ergeben. Veränderungen ergeben sich ganz zwangsläufig immer dann, wenn von außen versucht wird gewaltsam in den Sicherungsbereich einzudringen (Fenster einschlagen, Türen oder Fenster aushebeln). In diesem Fall wird verlässlich Alarm ausgelöst. Gewitter, Flugzeuge oder Vogelschlag an Fensterscheiben verursachen keinen Alarm.